mardi 19 juillet 2016

Le dernier verre d´eau du Roi Louis II de Bavière à Seeshaupt sur le lac Starnberg



Le convoi qui emmenait le Roi Louis II prisonnier vers sa dernière demeure, son château de Berg, arriva au relais de poste de Seeshaupt au sud du lac de Starnberg le 12 juin 1886 à 10H30 du matin. C´est là que la maîtresse de poste tendit au Roi le "dernier verre d´eau" qu´il but en présence de ses montagnards, c´est là que son peuple l´ aperçut pour la dernière fois de son vivant. Le Roi remercia Anna Vogl d´un triple merci ("Danke, Danke, Danke"), ce sont ses dernières paroles publiques. La maîtresse de poste conserva le verre comme une relique jusqu´à sa mort. Mais on perd la trace du verre après la seconde guerre mondiale.




Ce dernier verre a donné naissance vers 1890 à une chanson populaire:
„König Ludwigs letztes Glas“

Es kommt so mancher Gast zu mir
zur Post oft nach Seeshaupt,
Und macht sich ein Vergnügen hier
Wie’s Brauch ist überhaupt.
Doch einmal fuhr ein Wagen vor,
Vergeß‘ mein Leben nicht,
Ein traurig Antlitz schaut hervor,
Voll Wehmut zu mir spricht:
„Bringt ein Glas Wasser mir heraus!“
Das letzte wohl – mein König tranks hier aus.

Das Glas hat für mich großen Wert,
Ein Kleinod bleibt es mir;
Mein König hat nach ihm begehrt,
Drum bleibt’s des Hauses Zier.
Bevor in’s Wellengrab er sank,
Von Geistesnacht umhüllt,
Nahm er daraus den letzten Trank,
Sein Wunsch ward ihm erfüllt.
Und seine Träne fiel hinein,
Eine Perle soll dem Glas sie sein.

Drum schätz‘ ich dieses Glas so hoch,
Als Kleinod für mein Haus.
Ein Schatz bleibt es dem Enkel noch,
Mein König trank daraus.
Ein Fürst, der von dem Volk geliebt,
Wohl keiner so wie er.
Drum bin ich heut so tief betrübt,
Schon lange ist’s nun her,
Da kam zuletzt er vor mein Haus,
das letzte Glas – mein König trank’s hier aus.

Le dernier voyage du Roi Louis vers le chateau de Berg

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